Hier ist ein Ausschnitt aus der Klaviertastatur.
Links sind die tiefen (dunklen) Töne und rechts die höheren (helleren).
Die Tonleiter klettert also von links nach rechts hoch.
Drück die Tasten mit der Maus!
Wenn du alle weißen Tasten spielst, schaffst du auf diesem Ausschnitt der Tastatur genau eine C-Dur-Tonleiter, nämlich vom tiefen bis zum hohen c.
Danach wiederholt sich alles, genau wie in einem Wohnhaus, wo die vierte Etage genau so aussieht, wie die dritte.
Weil die Tonleiter von einer "Etage" bis zur nächsten acht Töne hat, sagt man (lateinisch: octa) Oktave dazu.
Von einer Klaviertaste zur nächsten (egal ob schwarz oder weiß) ist es ein Halbtonschritt. Überspringt man eine Taste (wiederum egal, ob schwarz oder weiß), hat man einen Ganztonschritt gemacht.
Wie du siehst, gibt es zwischen manchen weißen Tasten keine schwarze. Die C-Dur-Tonleiter hat also Ganz- und Halbtonschritte. Und das muss so sein, sonst würde es sich komisch anhören!
Außerdem müssen die Halbtonschritte genau an der richtigen Stelle sein (einer vom dritten zum vierten Ton und einer vom siebten zum achten).
Wozu braucht man nun die schwarzen Tasten? Damit man von jedem beliebigen Startpunkt die richtige Reihenfolge von Ganz- und Halbtönen spielen kann, kurz gesagt, damit man in jeder Tonart spielen kann.
Etwas mehr über Tonarten erfährst du beim Quintenzirkel.
Noch Fragen? Dann schreib mir eine e-mail!