Der Quintenzirkel ist so etwas wie eine runde Tabelle,
die alle Tonarten anzeigt.
Jede Tonart hat ihre eigene Anzahl von Vorzeichen (Kreuze oder B´s).
Sie stehen ganz vorn in der Notenzeile, gleich hinter dem Notenschlüssel.
Deshalb heißen sie ja auch Vorzeichen.
Die Kreuze lassen den Ton einen Halbtonschritt raufklettern (sie sehen aus
wie eine kleine Leiter), die B´s machen genau das Gegenteil: Der Ton
wird einen Halbtonschritt tiefer gespielt.
Auf dem Klavier heißt das: schwarze Tasten benutzen.
Nur eine Tonart hat gar kein Vorzeichen: C-Dur. Man spielt einfach alle
weißen Tasten und hat automatisch eine perfekte Tonleiter.
Und warum steht unter jeder roten Dur-Tonart eine blaue moll-Tonart? Weil
sie verwandt sind! (Paralleltonarten)
Verwandte Tonarten benutzen genau die gleichen Töne (und haben die gleichen
Vorzeichen).
Aber Moll startet drei Halbtonschritte tiefer als Dur.
A-moll braucht also genau wie C-Dur nur weiße Tasten.
Man sagt den Moll-Tonarten nach, dass sie etwas trauriger klingen, aber das
stimmt nur manchmal.
Probier es am Klavier aus!
Hier erfährst du auch, was Ganz- und Halbtonschritte sind und wie die
Noten zu den Tönen aussehen!